Seit dem letzten Post ist ja einige Zeit vergangen, passiert ist aber nicht allzu viel. Wir haben uns Kaikoura und die Banks Peninsula angesehen und haben so noch ein paar schöne Strände und mit Akaroa die einzige ehemals französische Siedlung in Neuseeland zu Gesicht bekommen.
Nun sind wir aber an dem Punkt angekommen, wo wir zumindest der Meinung sind, dass wir alles gesehen haben - jedenfalls alles was wir sehen wollten. Die letzten 2 Wochen haben wir bei einer Wwoofing Familie in Christchurch verbracht und versucht unser Auto zu verkaufen. Daher mussten wir das, total ins Chaos verfallene Innenleben erstmal wieder in Ordnung bringen. Vom Prinzip her sind wir ja recht ordentliche Leute, alles hatte seinen angestammten Platz. Wir hatten eine Wasch-Box, eine Schuh-Box, eine Food-Box und die Alles-Box - für den ganzen Kram der in keine der anderen Boxen gepasst hat. Nach 2 Tagen in unserem Auto ist allerdings immer alles außer Kontrolle geraten, und so hat der Alles-Haufen die meiste Zeit lang einen Großteil unserer Rückbank eingenommen. Sosehr ich die letzten Wochen Campen auch genossen habe, es ist schön, mal wieder in einem richtigen Bett zu schlafen, selbst wenn es sich dabei um ein Klapp-Sofa handelt, und das Auto sieht seitdem auch deutlich besser aus. Nebenbei haben wir uns Christchurch angesehen. Die zahlreichen Baustellen der von Erdbeben geschädigten Stadt sagen einiges, aber lässt man all die Baustellen und Ruinen alter Kirchen auser Acht, dann ist Christchurch wie jede andere Stadt mit einem schönen Park und einem erstklassigen Museum. Das Auto haben wir leider immer noch nicht verkauft und langsam wird die Zeit knapp, den am Sonntag verlassen wir dieses wundervolle Land und fliegen auf die Fijis. Da ich nicht davon ausgehe, das wir dort Internet haben, war's das erstmal von mir.
-Felix
Donnerstag, 24. März 2016
Dienstag, 8. März 2016
Edoras & Arthurs Pass
Es ist schon erstaunlich, wie weit nördlich wir schon wieder sind. Ich habe mich schon das ein oder andere Mal gefragt, ob wir uns zu sehr hetzen, aber wenn ich so zurück denke, dann gibt es keinen Ort, an dem wir mehr gesehen hätten, wenn wir länger geblieben wären. Vom Lake Tekapo aus haben wir uns erst nördlich und dann ins Landesinnere bis nach Mesopotamien durchgeschlagen. An diesem abgelegenen Ort liegt der Mount Sunday auf der einer Ebene und von Bergen umringt. Der Hügel ist für seinen Einsatz als Edoras in der Herr der Ringe Trilogie bekannt, ist aber auch an sich ein beeindruckender Anblick.
Von hier aus ging's zum Arthurs Pass, wo wir den Avalanche Peak erklommen haben. Oben hatten wir einen Ausblick über die Southern Alpes und eine kleine Konversation mit einem Kea. Diese Alpin-Papageien sind clevere kleine Vögel, die sich auch darauf verstehen Gummidichtungen von Autos abzufressen oder Zelte zu zerreißen, aber sie sind einfach süß.
Würde man der Straße zum Arthurs Pass weiter folgen, dann würde man in der Nähe von Hokitika an der Westküste landen. Wir haben wieder umgedreht. Auf dem Rückweg haben wir noch einen Stop an den Castle Hills eingelegt. Diese Kalksteinfelsen sind mit den Elephant Rocks vergleichbar, nur größer und populärer.
Wir wissen selbst noch nicht so genau, wo wir als nächstes sein werden, also bis dann :).
-Felix
Von hier aus ging's zum Arthurs Pass, wo wir den Avalanche Peak erklommen haben. Oben hatten wir einen Ausblick über die Southern Alpes und eine kleine Konversation mit einem Kea. Diese Alpin-Papageien sind clevere kleine Vögel, die sich auch darauf verstehen Gummidichtungen von Autos abzufressen oder Zelte zu zerreißen, aber sie sind einfach süß.
Würde man der Straße zum Arthurs Pass weiter folgen, dann würde man in der Nähe von Hokitika an der Westküste landen. Wir haben wieder umgedreht. Auf dem Rückweg haben wir noch einen Stop an den Castle Hills eingelegt. Diese Kalksteinfelsen sind mit den Elephant Rocks vergleichbar, nur größer und populärer.
Wir wissen selbst noch nicht so genau, wo wir als nächstes sein werden, also bis dann :).
-Felix
Sonntag, 6. März 2016
Mount Cook & Lake Tekapo
Nachdem wir ursprünglich geplant hatten, im Mount Cook Nationalpark eine Mehrtagestour zu laufen, waren wir ein wenig enttäuscht, als uns gesagt wurde, dass zu den zahlreichen Hütten gar keine angelegten Wege führen. Der Nationalpark ist eher für Bergsteiger ausgelegt, die mit dem Helikopter in höheres Terrain fliegen. Daher haben wir uns für die Wanderung auf die Mueller Hut entschieden, welche einen schönen Blick auf den Mount Cook und das McKenzie-Becken gewährt. Von der Hütte aus sind wir nochmal 20 Minuten über Felsen auf den Gipfel geklettert. Die Aussicht von oben ist unglaublich beeindruckend und mit Worten schwer zu beschreiben, hier ein paar Bilder.
Außerdem haben wir noch einen Blick auf den Tasman-Gletscher geworfen, welcher so stark abschmilzt, dass im angrenzenden Tasmansee immer Eisberge schwimmen. Nach 2 Tagen auf dem Campingplatz am Fuß des Mount Cook sind wir am Lake Pukaki vorbei zum Lake Tekapo gefahren. Beide sehen sind durch abgeschmolzene Gletscher entstanden und haben daher eine kräftige türkis-blaue Farbe. Der Mount John Track war eher ein Spaziergang zu einem Aussichtspunkt über den Lake Tekapo und die umliegenden Berge. Oben angekommen könnte ich der Versuchung nicht widerstehen und habe mir eine Eisschokolade gegönnt.
Sehr cool waren auch die Nächte am Mount Cook und am Lake Tekapo, da man sich hier in einer internationalen "No Light" Zone befindet und der Blick auf die Sterne einfach unglaublich ist.
Da uns der Besuch des Observatoriums auf Mount John zu teuer war und es am Tekapo sonst nichts mehr zu sehen gab, haben wir uns dann weiter nach Norden durchgeschlagen, aber davon im nächsten Post mehr.
-Felix
Außerdem haben wir noch einen Blick auf den Tasman-Gletscher geworfen, welcher so stark abschmilzt, dass im angrenzenden Tasmansee immer Eisberge schwimmen. Nach 2 Tagen auf dem Campingplatz am Fuß des Mount Cook sind wir am Lake Pukaki vorbei zum Lake Tekapo gefahren. Beide sehen sind durch abgeschmolzene Gletscher entstanden und haben daher eine kräftige türkis-blaue Farbe. Der Mount John Track war eher ein Spaziergang zu einem Aussichtspunkt über den Lake Tekapo und die umliegenden Berge. Oben angekommen könnte ich der Versuchung nicht widerstehen und habe mir eine Eisschokolade gegönnt.
Sehr cool waren auch die Nächte am Mount Cook und am Lake Tekapo, da man sich hier in einer internationalen "No Light" Zone befindet und der Blick auf die Sterne einfach unglaublich ist.
Da uns der Besuch des Observatoriums auf Mount John zu teuer war und es am Tekapo sonst nichts mehr zu sehen gab, haben wir uns dann weiter nach Norden durchgeschlagen, aber davon im nächsten Post mehr.
-Felix
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