Nachdem wir ursprünglich geplant hatten, im Mount Cook Nationalpark eine Mehrtagestour zu laufen, waren wir ein wenig enttäuscht, als uns gesagt wurde, dass zu den zahlreichen Hütten gar keine angelegten Wege führen. Der Nationalpark ist eher für Bergsteiger ausgelegt, die mit dem Helikopter in höheres Terrain fliegen. Daher haben wir uns für die Wanderung auf die Mueller Hut entschieden, welche einen schönen Blick auf den Mount Cook und das McKenzie-Becken gewährt. Von der Hütte aus sind wir nochmal 20 Minuten über Felsen auf den Gipfel geklettert. Die Aussicht von oben ist unglaublich beeindruckend und mit Worten schwer zu beschreiben, hier ein paar Bilder.
Außerdem haben wir noch einen Blick auf den Tasman-Gletscher geworfen, welcher so stark abschmilzt, dass im angrenzenden Tasmansee immer Eisberge schwimmen. Nach 2 Tagen auf dem Campingplatz am Fuß des Mount Cook sind wir am Lake Pukaki vorbei zum Lake Tekapo gefahren. Beide sehen sind durch abgeschmolzene Gletscher entstanden und haben daher eine kräftige türkis-blaue Farbe. Der Mount John Track war eher ein Spaziergang zu einem Aussichtspunkt über den Lake Tekapo und die umliegenden Berge. Oben angekommen könnte ich der Versuchung nicht widerstehen und habe mir eine Eisschokolade gegönnt.
Sehr cool waren auch die Nächte am Mount Cook und am Lake Tekapo, da man sich hier in einer internationalen "No Light" Zone befindet und der Blick auf die Sterne einfach unglaublich ist.
Da uns der Besuch des Observatoriums auf Mount John zu teuer war und es am Tekapo sonst nichts mehr zu sehen gab, haben wir uns dann weiter nach Norden durchgeschlagen, aber davon im nächsten Post mehr.
-Felix


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen