Montag, 29. Februar 2016

Southland

Von Te Anau aus sind wir runter an die Südküste gefahren. Die Küste ist hier unten sehr karg und hat mich ein bisschen an Schottland erinnert.


In Invercargill angekommen, haben wir uns an der Küste entlang nach Osten durchgeschlagen - die Stadt war alles andere als spannend. Nachdem wir ziemlich am Anfang unserer Reise am Cape Reinga waren, mussten wir natürlich auch zum südlichsten Punkt Neuseelands, Cape Reinga war allerdings cooler, hier gab es nur ein Schild.


Auf unserem Weg zur Ostküste haben wir auch bei einem coolen kleinen Museum halt gemacht, dem Lost Gypsy Caravan, einem Paradies für allerlei verrückte Mechanismen. Irgendein begeisterter Bastler macht hier aus Fahrrädern Musik und verwandelt Schrott in Kunst.



Von hier aus ging es in das Edinburgh des Südens: Dunedin. 3 Tage haben wir in der Nähe der von schottischen Siedlern gegründeten Stadt verbracht und die Stadt, sowie die Otago Peninsula erkundet. Die Stadt war ganz nett und hatte ein interessantes Museum. Außerdem liegt in Dunedin die steilste bewohnte Straße der Welt. Während wir die Strände der Peninsula entlang gelaufen sind, haben wir die Suche nach den Pinguinen begonnen. Diese hat sich Anfangs aber als sehr erfolglos herausgestellt.





Nachdem wir an keinem der Strände auf der Halbinsel Pinguine gesehen haben, sondern nur über einige Robben gestolpert sind, hatten wir am Tag darauf auf dem Weg nach Oamaru doch noch Glück und haben ein Paar der seltenen Gelbaugenpinguine zu Gesicht bekommen.

Oamaru ist wegen ihrem Stadtzentrum im viktorianischen Stil und ihrer Steampunkszene optisch eine sehr coole Stadt.
Wir haben etwa eine Stunde damit zugebracht, durch die Stadt zu laufen und die Gebäude anzusehen, bevor wie uns ins Landesinnere aufgemacht haben.

Unser letzter Stop für den Tag waren die Elephant Rocks. Bei diesen, in allen Variationen aus dem Boden wachsenden Kalksteinfelsen mussten wir natürlich mal wieder unsere Kletterfähigkeiten unter Beweis stellen.


Jetzt ist es an der Zeit, die schroffen Klippen und Strände wieder hinter uns zu lassen. Das nächste Ziel ist Mount Cook.

-Felix

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