Die letzten zwei Tage haben wir im Oparara Valley verbracht, welches für seine ausergewöhnlichen Felsformationen bekannt ist. Wir haben unter anderem einen riesigen Kalksteintorbogen, den Moria Gate Arch angesehen. Durch eine kleine Höhle sind wir erst unter den Arch gelangt und anschließend oben drüber gelaufen.
Nachdem wir uns gestern allerdings den Moria Gate Arch angesehen haben, sind wir an einer Höhle vorbeigekommen, welche öffentlich zugänglich war, und so konnten wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Die Kalksteinhöhle war sehr groß und wir hatten einige größere und kleinere Gänge durch die wir uns hindurchgezwängt haben. Von der großen Haupthalle gab es mehrere kleine Gänge. Die Gänge wurden zu Schächten, sodass wir teilweise nur noch auf den Knien, den Rücken an die Felswand gepresst, voran kamen. Die Mühe hat sich allerdings gelohnt, denn wir haben allerlei Krabbeltier gesehen und die Atmosphäre in der Höhle hatte durchaus etwas aufregendes. Letztendlich haben wir sogar einen anderen Ausgang gefunden und fanden uns mitten im neuseeländischen Regenwald wieder. Wir haben insgesamt bestimmt 3 Stunden in der Höhle verbracht und deshalb den Oparara Arch, nicht mehr zu Gesicht bekommen, auch weil wir nicht wirklich wussten wo sich dieser befindet. Wir waren halt gut organisiert wie immer ...
Die kostenlose Höhlentour war es allerdings mehr als Wert dafür, dass wir keinen Cent dafür gezahlt haben. Leider haben wir vom inneren der Höhle nicht wirklich gute Bilder, auch wenn wir einige Zeit damit zugebracht haben allerlei "Experimente" mit Alex Kamera zu machen.
Zurzeit befinden wir uns in Westport, einem mit ca. 6000 Einwohnern "größeren Ort" an der Westcoast. Wirklich groß war aber keine Stadt mehr, seit wir auf der Südinsel sind und so wirkt der Süden nochmal ein Stück unberührter als die Nordinsel.
-Felix
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