Die letzten 4 Tage haben wir auf einem Campingplatz in der Nähe von Queenstown verbracht. Die Stadt, welche man, obwohl sie nur rund 16000 Einwohner hat, durchaus als solche bezeichnen kann - den Touristen sei dank, liegt an einem großen See umschlossen von den neuseeländischen Alpen. Die "Partymetropole" Neuseelands ist neben allem anderen vorallem eins, nämlich teuer und überbevölkert. Auf einen geplanten Hostelaufenthalt haben wir verzichtet, da alles ausgebucht war und man einen Preis von unter 30$ pro Nacht sowieso vergessen konnte. Wir waren auf einem versteckten Camplingplatz etwas außerhalb von Queenstown, der abgelegen in einem Tal lag. Wirklich weniger war hier aber auch nicht los, die Hänge waren von zahllosen Schafen bevölkert. Ein bisschen Geld haben wir allerdings auch ausgegeben, da wir es uns nicht nehmen lassen konnten, den höchsten Cliffjump der Welt zu machen. In jeder nur erdenklichen Art kann man von besagter Klippe in den Abgrund stürzen. Nach 60 Meter freiem Fall schwingt man 200 Meter durch eine Schlucht bevor man wieder hochgezogen wird. Ein teures aber unglaublich cooles Erlebnis, welches leider viel zu schnell wieder vorbei war. Wir durften 2 mal springen. Natürlich haben wir uns für den erstem Jump erstmal die verrückteste Art zu springen ausgesucht, wir wurden auf einem Plastikstuhl sitzend rückwärts von der Klippe gestoßen. Beim zweiten mal habe ich einen Pindrop gemacht, d.h. Arme hinter den Rücken und mit dem Gesicht voran nach unten. Die Sprünge waren ein echter Adrenalinkick, ich persönlich fand den Skydive allerdings gruseliger als die beiden Cliffjumps. Wer sehen will, wie das aussah, der sollte bei Alex vorbeischauen, der hat nämlich die 100$ extra für Fotos und Videos gezahlt. Wir haben zurzeit leider ein bisschen Pech mit dem Wetter und hatten die letzten 2 Tage viel Regen. Den Trip nach Glenorchy am nördlichen Ende des Lake Wakatipu haben wir aber trotzdem gemacht. Die Natur hier oben ist mal wieder atemberaubend, zu der geplanten Wanderung auf den Mount Albert konnten wir uns aber nicht durchringen.
Stattdessen haben wir, als die Sonne sich kurz blicken lies, einen Sprung von einer Klippe in den Lake Wakatipu gewagt. Für die nächsten Tage ist der Kepler Track geplant, den wir laut Wetterbericht wohl in strömendem Regen laufen werden. Für Alex und mich ist dies der erste Great Walk den wir tatsächlich zu Fuß absolvieren, mal schauen wie's wird. Bis dann
-Felix
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