In den letzten Tagen ist mir immer wieder aufgefallen, wie glücklich ich mich doch schätzen kann, in so jungen Jahren die Gelegenheit für eine solche Reise zu bekommen. Wir haben die letzten zwei Tage einen kleinen Roadtrip entlang der Golden Bay gemacht und wenn man dann an so einem unglaublich schönen Strand steht, und die einzige Sorge die ist, dass man die Eindrücke, die man gerade empfindet nicht festhalten kann, dann realisiert man erst, wie sehr man es schätzen sollte, keine Verpflichtungen zu haben, jeden Tag aufzustehen und neue Orte zu sehen. Vorgestern sind wir durch einen von Moos und Flechten überwucherten Wald gelaufen und am Rand eines riesigen Lochs gelandet, welches der Eingang einer Höhle war. Den Boden konnten wir nur erahnen, aber am Abgrund zu stehen und nach unten zu sehen hatte etwas surreales. Gestern sind wir am Farewell's Spit entlang gelaufen und haben uns inmitten einer Düne wiedergefunden, bei der man meinen könnte wir ständen inmitten einer Wüste. Der Sand war weich zwischen den Zehen, aber trotzdem hart unter den Füßen. Diese Vielfalt auf einer Strecke von 45 Kilometern ist es meiner Meinung nach, die Neuseelands Natur so einzigartig macht.
-Felix
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