Samstag, 26. September 2015

Der Weg in den Norden

Nach einem spärlichen Frühstück sind wir von Auckland aus mit dem Auto nach Norden aufgebrochen. Die Landschaft nördlich von Auckland ähnelt vom Aussehen her dem Allgäu. Saftige grüne Wiesen, hügelig bis bergig, durchzogen von Wäldern. Auf den Weiden waren Schafe und Kühe zu sehen. Dieses Allgäu-Bild bekam allerdings noch einen tropischen Touch, da hier und da mal kleinere aber auch größere Ansammlungen von kleinen Palmen und anderen tropischen Pflanzen zu sehen waren, die der Landschaft, so europäisch sie doch vorerst aussah, wieder etwas besonderes gaben. Durchquert haben wir diese Region auf dem State Highway 1 bzw. etwas später auf dem State Highway 11. Während dieser Highway am Anfang durchaus mit einer deutschen Autobahn vergleichbar war, ähnelte er sehr schnell einer mittelgroßen Landstraße, je weiter wir uns von der Großstadt entfernten.
Am frühen Nachmittag passierten wir Whangarei, wo wir die Whangarei Falls betrachteten. Dabei handelt es sich um einen ca. 25 Meter tiefen Wasserfall, der recht idyllisch von teils europäischer, teils tropischer Vegetation umgeben ist.

Dann ging es wieder auf die Straße. Gegen 17:00 Uhr erreichten wir den von Auckland ungefähr 230 km entfernten Ort Paihia. Paihia ist ein etwas größeres Dorf an der Bay of Islands, durchaus touristisch ausgelegt, da hier bei unserem Eintreffen wahrscheinlich nicht man Nebensaison war, ist hier nicht viel los.

Nach dem Check-In im Hostel - wir schlafen unglaublich günstig in einem Vierbettzimmer, da der Preis auf der Website auf der wir gebucht haben falsch war :D - sind wir dann erstmal zum einkaufen in den Supermarkt gegangen. Da wir mal wieder Lust auf etwas gesundes hatten, haben wir uns zum Abendessen dann einen griechischen Salat gemacht. Gurken, Tomaten, Paprika, keine Zwiebel, die haben wir vergessen, dafür etwas Blattsalat, Schafskäse, Essig und Olivenöl und dazu Pita-Brot. Das mag sich beim ersten lesen vielleicht nach nichts besonderem anhören, aber nach etwa einer Woche Pizza, Pasta und Fertigfutter haben wir uns gefühlt wie die Götter auf dem Olymp als wir draußen am Tisch vor dem Hostel saßen und unseren Salat gefuttert haben :).

Ich hätte noch einige schöne Bilder, die ich euch zeigen könnte, unter anderem vom Wasserfall, aber das Internet ist hier so langsam, dass es nicht möglich ist Fotos hoch zu laden. Ein andermal wieder ;).

-Felix

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