Donnerstag, 15. Oktober 2015

Investments

Gestern haben wir es endlich geschafft. Nach einer Woche ewigem hin und her, in der wir unsere Freizeit mit dem Begutachten von zahllosen Autos verbracht haben, haben wir das 2001er Model des Toyota Ipsum gekauft. Letztendlich sind wir damit recht zufrieden. Mehr zu unserem Autoproblem gibt es bei Alex.

3500$ - Hoffentlich gut investiert.
Da wir aber noch ein paar Tage mit Planung verbringen wollen, werden wir die Farm erst am Samstag verlassen. Dann geht es in den Norden - nach Cape Reinga.

Mal so nebenbei: Da einige von euch jetzt schon öfter gefragt haben, was wir denn überhaupt auf der Farm arbeiten und mir unteranderem unterstellt wurde, dass wir gar nichts tun, habt ihr hier ein paar Bilder von uns bei der Arbeit.


Wir machen im Grunde alles, was so ansteht, sei es nun Bäume scheiden, Unkraut jäten oder Äste in den Hexler werfen...


Wir waren aber nicht die einzigen, die kürzlich Investitionen getätigt haben. Watson und Diana haben heute ein zweites Kalb gekauft. Am Nachmittag sind wir also im neuen Auto losgefahren um dieses abzuholen.


Zurück daheim haben wir erstmal alle Kühe zusammen gepfercht und gehofft, dass die Kuh das zweite Kalb annimmt. Es kam alles anders als erwartet. Wir sind davon ausgegangen, dass die Kuh mindestens am Anfang versucht, das fremde Kalb abzuweisen und bestenfalls das neue Kalb nicht durch Kicks oder ähnliches verletzt. Allerdings waren unsere Befürchtungen völlig unbegründet, da sie das Kalb wie ihr eigenes angenommen hat.


Daisy and Daphne
Am Abend haben wir uns dann noch eine kleine Abkühlung im Fluss gegönnt.


Das Abendessen war wie immer unglaublich - ich weiß gar nicht wie wir je wieder ohne Dianas Küche überleben sollen...

-Felix

Sonntag, 11. Oktober 2015

Motuarohia (Roberton) Island

Heute sind wir mit Diana und Watson mit der Yacht rausgefahren und ein bisschen durch die Bay of Islands gesegelt. Nach dem Frühstück ging es also los. Die Yacht liegt in einem Hafen, welcher mit dem Auto ca. 30 Minuten von der Farm entfernt liegt. Das Schiff ist ziemlich beeindruckend, da Watson dieses innerhalb von 8 Jahren selbst gebaut hat und anschließend 17 Jahre darauf gelebt hat und die durch die Welt gesegelt ist.

Die "Cariad"
Die Kajüte ist sehr gemütlich.

 Vom Wasser aus hat man nochmal einen ganz anderen Blick auf die Bay of Islands und den Boottrip für den wir in Paihia zu geizig waren haben wir im Endeffekt doch noch bekommen - und das auch noch kostenlos :). Unser Ziel war Roberton Island, eine mit 2km Länge und bis zu 670 Meter Breite recht kleine Insel in der Bay of Islands.

Land in Sicht!
Nach ca. 1,5 Stunden auf See kam die Insel in Sicht. Wir sind also in der Lagoon Bay vor Anker gegangen um die Insel zu erkunden.



Motuarohia ist auch die erste Insel der Bay of Island auf die der britische Entdecker James Cook damals bei seiner Kartografierung Neuseelands anlandete. Auf der Insel gibt es einen Track zu einer Aussichtsplattform.


 Vom höchsten Punkt der Insel aus hat man einen wundervollen Blick über die Bay.



 Nachdem wir uns einen guten Überblick über die Insel verschafft hatten, traten wir den Rückweg an.


Die Bucht, in der wir geankert haben.
Wir erreichten das Schiff gerade rechtzeitig. Als wir ankamen war unser Mittagessen - mit Schinken und Käse gefüllte Casadias - gerade fertig geworden. Katie war ganz traurig, dass sie nicht mit auf die Insel durfte. Die Inseln dienen aber alle als Vogelschutzgebiete für einheimische Arten, deshalb sind Hunde verboten. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf die Rückfahrt. Wir haben die Zeit erstmal genutzt und ein bisschen entspannt.


Gegen 18:00 Uhr sind wir dann in den Hafen eingelaufen. Hier nochmal ein großes Dankeschön an Diana und Watson für den tollen Ausflug.
Zum Abendessen waren wir bei Jess und Dean (Freunde von Diana und Watson) zum Grillen eingeladen. Hier gab es einige interessante Sachen zum probieren wie etwa Muscheln als Vorspeise und südafrikanische Bratwürste als Hauptgang.
Wir werden wahrscheinlich noch bis mitte der Woche auf der Farm bleiben, mal schauen wohin es uns dann verschlägt.

-Felix

Samstag, 10. Oktober 2015

Da muht die Kuh :P

Heute Nachmittag gab's eine kleine Überraschung auf der Farm, denn die schwangere Kuh hat spontan entschieden heute ihr Kalb auf die Welt zu bringen.

ca. 1 Stunde nach der Geburt
Obwohl die Kleine 8 Tage früher als geplant das Licht der Welt erblickt hat, ist sie schon ganz flott auf den Beinen.


Geplant ist jetzt noch ein zweites Kalb zu kaufen, da die Mutter für ein einzelnes zuviel Milch hat. Hoffentlich nimmt sie das fremde Kalb auch an.

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Rainbow Falls

Nachdem wir gestern nach getaner Arbeit eine Abkühlung im Fluss genommen haben und somit auf den Geschmack gekommen waren, haben wir uns heute auf eine kleine Wanderung begeben. Wir sind vom Stone Store aus, welches das älteste Steingebäude in Kerikeri ist, bis zu den Rainbow Falls gelaufen. Eine schöne Wanderung von ca. einer Stunde, welche am Flussufer entlang bis zu den Rainbow Falls führt.


Nach einer guten Stunde Wanderung durch die tropische Ufervegetation konnten wir uns dann selbst davon überzeugen, dass sich der Trip mal wieder gelohnt hat.


Am Ziel angekommen sind wir nach einem spärlichen Mittagessen, es gab Äpfel und Müsliriegel, erstmal schwimmen gegangen. Das Wasser ist ziemlich kalt, aber für kurze Zeit ist es auszuhalten. Nach der kleinen Abkühlung haben wir uns daran gemacht unsere Umgebung genauer zu erkunden. Hinter dem Wasserfall liegt eine kleine Grotte, in welche wir hineinklettern mussten.

Hinter dem Wasserfall
Der Blick von Hinten auf den Wasserfall zeigt, woher dieser seinen Namen hat. Die Höhle war sehr feucht und durch und durch moosbewachsen und nach ein paar Fotos sind wir wieder zurück, weil wir durchnässt waren und uns kalt wurde. Danach sind wir auf die Farm zurückgekehrt.

Die Farm von oben :)




Samstag, 3. Oktober 2015

Wir lassen's uns gut gehen

Einige von euch haben sich wahrscheinlich schon gefragt, was denn los ist, da zurzeit nicht mehr jeden Tag ein Post kommt. Nun ja die Antwort darauf ist eigentlich relativ einfach. Wir haben uns mittlerweile hier bei Diana und Watson eingelebt und sind dementsprechend nicht mehr jeden Tag an einem neuen Ort, den ich euch zeigen könnte. Unser Tagesablauf sieht gerade etwa wie folgt aus. Wir stehen so gegen 8 Uhr auf, frühstücken erstmal und gehen dann arbeiten. Die Arbeit besteht darin, Äste wegzuräumen, Unkraut  zujäten, Dächer und Regenrinnen zu putzen und ab und zu mal einen Baum umzuschneiden. Nach 4-6 Stunden, spätestens aber wenn wir keine Lust mehr haben, widmen wir uns unserer Freizeit. Hier haben wir es uns zur Aufgabe gemacht einen Pfad durch den Wald bis zum Fluss anzulegen, dh. Treppen in den Hügel hauen, Geländer bauen und den Weg begradigen. So gegen 20 Uhr gibt es dann Abendessen und da Diana von Beruf Köchin ist, ist das immer richtig lecker :). Im Anschluss werden dann Katze und Hund vor dem Fernseher geknuddelt, also entschuldigt mich bitte, wenn ich nicht jeden Tag von mir hören lasse, aber wir werden wohl noch ein bisschen hier bleiben.







Mittwoch, 30. September 2015

Wieder 12

Zurzeit wohnen wir auf einer Kiwifarm in Kerikeri. Wir sind als Wwoofer hier, das
bedeutet wir arbeiten 4 Stunden am Tag und bekommen dafür Kost und Logie. Der Ort hier ist allerdings unglaublich schön. Diana und Watson sind unglaublich nett und das Essen ist super, da Diana Köchin ist. Neben der Kiwifarm gibt es hier 2 Kühe, ein Paar Hühner, den Jack Russell Katie und die Katze Quizzy.

Der Blick vom Frühstückstisch aus.

Unsere Freizeit verbringen wir die meiste Zeit am Fluss im Wald, wo wir wieder zu 12 jährigen Jungen werden und die Gegend erkunden.

Montag, 28. September 2015

Cliff Climbing - Bay of Islands

Gleich vorweg, gestern ist einiges spannendes passiert, dh. der Post könnte etwas länger werden, viel Spaß beim lesen.
Gestern (Sonntag 27.09) in der früh war die Zeitumstellung auf die Sommerzeit. Das bedeutet zum einen, dass wir hier jetzt 11 Stunden Zeitverschiebung nach Deutschland haben und zum anderen, dass wir erstmal eine Stunde des Tages verloren haben, da wir folglich erstmal bis 10 Uhr geschlafen haben. Verspätet machten wir uns also auf den Weg zum Hafen. Der Plan war, eine Bootstour durch die Bay of Islands zu machen. Als wir aber am Hafen die Preise verglichen haben und feststellten, dass wir für 2 Stunden Bootfahren 100$ bezahlen müssten, haben wir kurzerhand umdisponiert. Anstelle der 2-Stunden-Tour haben wir für 12$ die Fähre nach Russell genommen. Auf diese Weise hatten wir ebenfalls einen Blick vom Wasser aus. Nach etwa 20 Minuten kamen wir in Russell an. Dieses ist heute ein kleiner Ferienort auf einer Landzunge vor Paihia, war aber 1840 - 1841 die erste Hauptstadt Neuseelands.

In Russell angekommen haben wir uns im Supermarkt erstmal mit Proviant versorgt. Äpfel und etwas was annähernd an eine deutsche Semmel herankommt, dazu Marmelade. Dann sind wir zu einem Höhenweg aufgebrochen, der von Russell aus ausgeschildert war und zu einem noch kleineren Ort führte.

Dieser Weg führte uns erst über einen Pfad im Wald zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt, von dem aus man eine schöne Aussicht über die Bay of Islands hatte. Nach weiterem Fußmarsch gelangten wir auf eine Teerstraße, der wir dann in besagten kleineren Ort folgten. Obwohl es sich um eine zweispurige Straße handelte, kam uns die gesamte Zeit genau ein Auto entgegen und der Umstand, dass wir auf einer asphaltierten Straße unterwegs waren, trübte die Eindrücke von der Natur um uns herum in keinster Weise. Unzählige tropische Pflanzen und Vögel, die so absurd geklungen haben, dass wir erst gar nicht an ihre Existenz glaubten.


so ungefähr sah es um uns herum aus :)

Am Ende der Straße fanden wir ein kleines Villendorf vor, welches an einer wunderschönen Bucht lag.


Nach dem Mittagessen, es gab die Marmeladensemmeln, sind wir dann erst mal am Strand entlang losgezogen um die Küste zu erkunden. Dabei haben wir einige atemberaubende Ausblicke gehabt und mussten an einigen Klippen herumklettern um überhaupt weiter zu kommen.

Maxi will da nicht mehr weg :)


Auf unserem Weg die Küste entlang kamen wir an immer anspruchsvollere Kletterpassagen, hatten aber Spaß an der Herausforderung.


Hinter den Klippen lagen Strände, deren Schönheit mit Worten kaum zu beschreiben sind. Hier haben wir uns einfach mal die Zeit genommen ein bisschen zu entspannen. Ein Stück weiter die Küste entlang haben wir ein Paar einheimische Maori getroffen, die an den Klippen gefischt haben.

echt nette Leute ;)
Diese erzählten uns, dass sie nun schon seit 3 Wochen hier in der Nähe der Klippen schlafen und von ihren Vorräten und dem Fischfang leben. Nach einer kleinen Unterhaltung sind wir dann wieder weitergezogen. Mittlerweile war es 16:00 Uhr und wir haben uns auf den Rückweg gemacht. Dieser Rückweg sollte allerdings zu einem kleinen Abenteuer für sich werden. Zurück in dem kleinen Villendorf haben wir nicht den gleichen Weg zurück genommen, sondern wollten am Strand entlang zurücklaufen. Soweit erstmal kein Problem, allerdings hatte die Flut mittlerweile eingesetzt und das Wasser stieg stetig an. Das Schild, welches davor warnte, dass der Weg nur bei Ebbe zugänglich sei haben wir erstmal getrost ignoriert ;). Als wir so die Strände entlang liefen und immer wieder um einige Klippen herum klettern mussten, merkten wir schon, das einige Kletterpassagen, welche gerade noch möglich waren etwa 5 Minuten später schon Unterwasser standen, ein Umkehren war also unmöglich. Dennoch waren wir immernoch zuversichtlich, unserem jugendlichem Leichtsinn sei Dank. Dennoch waren wir immer vorsichtig und hatten immer sichere Griffe ;).




Es kam wie es kommen musste. Nach ungefähr 1,5 weiteren Stunden Klippenklettern - die Strecke wurde immer schwieriger und unzugänglicher und nur Alex und ich hatten vernünftige Schuhe an -  und einer Passage, an der wir Kniehoch durch das Wasser waten mussten (so kalt ist es gar nicht), weil wir nicht mehr klettern konnten waren wir an einer Stelle angelangt, wo wie weder durch klettern noch durch waten vorwärts gekommen wären. Der Rückweg war dank der Flut ebenfalls blockiert. Wir saßen fest!
Wir hatten mit unserem Schicksal abgeschlossen und waren schon bereit uns einen Weg durch das Brusthohe Wasser zu bahnen um an den 25 Meter entfernten Strand zu gelangen. Die ganze Elektronik haben wir möglichst in Drybags gepackt. Dann haben wir uns bis auf die Unterhosen ausgezogen und waren bereit mit den Rucksäcken auf dem Kopf durch das Wasser zu laufen, um diese möglichst Trocken zu halten.

Vorbereitung für den Wasserspaß
Doch das Schicksal sollte es gut mit uns meinen, denn gerade in dem Moment, in dem wir losgehen wollten, kam ein Boot vorbeigefahren. Wir haben uns also erstmal die Seele aus dem Leib geschriehen und nach dem Boot gewunken. Gott sei Dank hat das Boot dann gedreht und uns mitgenommen. Leider kennen wir nicht mal den Namen von unserem Retter. So hat es im Endeffekt doch nochmal jeder trocken auf das Boot geschafft, ausser Alex, der meinte mit seinen Schuhen ins Wasser steigen zu müssen ;P.

Wir sind in der Bucht hinter dem Schlauchboot festgesessen.
Vom Boot aus haben wir dann gesehen, dass wir gerade mal die Hälfte der Strecke hinter uns hatten.
Unser Retter hat uns dann in Russell im Hafen abgesetzt, wo wir erstmal einkaufen gegangen sind. Geplant waren Penne Carbonara zum Abendessen, letztendlich hatten wir dann aber Schinkennudeln mit einem echt super leckeren Salat. Alles in allem ein guter Tag und ein cooles Adventure.

Samstag, 26. September 2015

Der Weg in den Norden

Nach einem spärlichen Frühstück sind wir von Auckland aus mit dem Auto nach Norden aufgebrochen. Die Landschaft nördlich von Auckland ähnelt vom Aussehen her dem Allgäu. Saftige grüne Wiesen, hügelig bis bergig, durchzogen von Wäldern. Auf den Weiden waren Schafe und Kühe zu sehen. Dieses Allgäu-Bild bekam allerdings noch einen tropischen Touch, da hier und da mal kleinere aber auch größere Ansammlungen von kleinen Palmen und anderen tropischen Pflanzen zu sehen waren, die der Landschaft, so europäisch sie doch vorerst aussah, wieder etwas besonderes gaben. Durchquert haben wir diese Region auf dem State Highway 1 bzw. etwas später auf dem State Highway 11. Während dieser Highway am Anfang durchaus mit einer deutschen Autobahn vergleichbar war, ähnelte er sehr schnell einer mittelgroßen Landstraße, je weiter wir uns von der Großstadt entfernten.
Am frühen Nachmittag passierten wir Whangarei, wo wir die Whangarei Falls betrachteten. Dabei handelt es sich um einen ca. 25 Meter tiefen Wasserfall, der recht idyllisch von teils europäischer, teils tropischer Vegetation umgeben ist.

Dann ging es wieder auf die Straße. Gegen 17:00 Uhr erreichten wir den von Auckland ungefähr 230 km entfernten Ort Paihia. Paihia ist ein etwas größeres Dorf an der Bay of Islands, durchaus touristisch ausgelegt, da hier bei unserem Eintreffen wahrscheinlich nicht man Nebensaison war, ist hier nicht viel los.

Nach dem Check-In im Hostel - wir schlafen unglaublich günstig in einem Vierbettzimmer, da der Preis auf der Website auf der wir gebucht haben falsch war :D - sind wir dann erstmal zum einkaufen in den Supermarkt gegangen. Da wir mal wieder Lust auf etwas gesundes hatten, haben wir uns zum Abendessen dann einen griechischen Salat gemacht. Gurken, Tomaten, Paprika, keine Zwiebel, die haben wir vergessen, dafür etwas Blattsalat, Schafskäse, Essig und Olivenöl und dazu Pita-Brot. Das mag sich beim ersten lesen vielleicht nach nichts besonderem anhören, aber nach etwa einer Woche Pizza, Pasta und Fertigfutter haben wir uns gefühlt wie die Götter auf dem Olymp als wir draußen am Tisch vor dem Hostel saßen und unseren Salat gefuttert haben :).

Ich hätte noch einige schöne Bilder, die ich euch zeigen könnte, unter anderem vom Wasserfall, aber das Internet ist hier so langsam, dass es nicht möglich ist Fotos hoch zu laden. Ein andermal wieder ;).

-Felix

Freitag, 25. September 2015

Day 4

Seit 4 Tagen sind wir nun hier, und schon langsam findet man sich in der Stadt zurecht. Den Vormittag haben wir, wie gestern, damit verbracht unsere weitere Reise zu planen. Unter anderem haben wir einige Wwoofing-Familien kontaktiert. Am Nachmittag wollten wir dann ins Museum gehen. Als wir da ankamen, hätten wir für die uns verbleibende Stunde, die das Museum geöffnet hat aber 25$ zahlen müssen. Daher haben wir beschlossen, den Museumsbesuch auf ein andermal zu verlegen und sind stattdessen in die Auckland Art Gallery gegangen. Einige der Maori-Portraits dort waren sehr interessant, Fotos durfte man von diesen aber nicht machen. Auf dem Rückweg zum Hostel hat Yannick, ein Backpacker den wir im Hostel kennen gelernt haben, uns dann einen Pizzaladen gezeigt, wo eine Pizza nur 4,50$ kostet. Die Pizza war wirklich gut und ihr Geld wert. Außerdem haben wir bereits eine Zusage von einer der Wwoofing-Familien bekommen, was uns Grund zur Abreise aus Auckland gibt. Wir werden morgen früh zusammen mit Alexej nach Norden aufbrechen. Das nächste Ziel auf dem Weg ist Paihia, ein größeres Dorf an der Bay of Islands.

-Felix

Donnerstag, 24. September 2015

Mount Eden - Little Paradise

Man muss ja wirklich zugeben, unser Frühstück tendiert dazu abwechslungsreich zu werden. Heute gab's Haferflocken mit Milch. Den Vormittag haben wir damit verbracht, den weiteren Verlauf unserer Reise zu planen, und uns schonmal über das ein oder andere Wwoofing-Angebot zu informieren. Als dann der Hunger kam gab es leckere Schinken-Toasts. Um diese mussten wir uns zwar mit ein paar Spatzen prügeln, aber davon genug, wer mehr über unser bisherigen Essgewohnheiten wissen will, der sollte bei Alex' Blog vorbeischauen. Nachdem der Hunger dann gestillt war, machten wir die bisher schrecklichste Erfahrung unserer Reise, nein eigentlich sogar die schrecklichste Erfahrung unseres bisherigen Lebens. Das Wäsche waschen!


Aber auch die schrecklichsten Momente gehen vorüber, daher konnten wir am frühen Nachmittag nach getaner Arbeit wieder aufbrechen. Das Ziel: Mount Eden.
Mt Eden ist wie Rangitoto einer der etwa 50 Vulkane die um Auckland herum zu finden sind, allerdings um die 25000 Jahre älter. Mit seinen 196 Metern ragt der "Hügel" Aus der Skyline der Stadt hervor und verschafft einem einen weiteren schönen Überblick über die City. Hier mal wieder ein paar Bilder:

Skyline von Auckland vom Mount Eden aus; Rangitoto rechts im Hintergrund :)


Maxi und Alex, die zwei Banausen

18000 km ist ja fast um die Ecke ;)

Am Abend haben wir im Hostel noch Alexej kennengelernt. Ein chilliger Typ, der angeboten hat uns in seinem Auto mitzunehmen. Daher geht's vorraussichtlich am Samstag in den Norden Neuseelands.
Bis die Tage :)

-Felix