Sonntag, 1. November 2015

Das Leben auf dem Meer

Die letzte Woche haben wir auf einem Katamaran in Opua gelebt. Während wir diesen für Rob und Ruth gereinigt haben, haben wir auch einige interessante Erfahrungen gemacht. Am Montag Mittag sind wir in Opua angekommen und haben von Rob und Ruth erstmal einen Überblick über Opua bekommen. Wirklich viel gibt es hier allerdings nicht zu sehen. Das Dorf besteht im Prinzip nur aus ein Paar Häusern, einem einzigen kleinen Supermarkt und dem Yachthafen. Als Fortbewegungsmittel wurde uns ein kleiner Dingy zur Verfügung gestellt, mit dem wir zwischen der sicheren Küste und unserem temporären Wohnsitz hin und her fahren konnten. Zu Beginn sind wir also zur Yacht hinaus gefahren um diese in den Hafen zu bringen. Dadurch war es leichter unser Gepäck an Bord zu bringen und wir hatten die Möglichkeit den Katamaran erstmal grob mit fließendem Wasser zu putzen. Am Abend sind wir dann wieder zur ca 500 Meter entfernten Boje in der Bucht gefahren. Von diesem Zeitpunkt aus waren wir auf uns allein gestellt. Der Katamaran hat 3 Doppelbetten, eine Küche, ein paar Stauräume und das Cockpit, welches uns als Aufenthaltsraum gedient hat. Versorgen mussten wir uns selbst, weshalb wir wieder auf unsere abwechslungsreiche Ernährung bestehend aus Nudeln und Salat umgestiegen sind. Mittwoch und Freitag sind wir aber von Rob und Ruth zum Essen eingeladen worden.  Die nächsten Tage sind sehr schnell vergangen. Neben der Arbeit haben wir unter anderem eine kleine Kayaktour durch die Bucht gemacht oder auch einmal eine kurze Wanderung zu einem Aussichtspunkt. Nachdem wir die ganze Woche bereits unser Glück im Fischen versucht hatten, und uns bereits 2 Fische von der Angel gesprungen waren, haben wir es am Donnerstag endlich geschafft einen Fisch zu fangen. Stolz wie wir waren, haben wir diesen dann erstmal gegessen und dabei unsere miserablen Kochkünste unter Beweis gestellt. Geschmeckt hat es uns aber trotzdem. Obwohl sich das Leben auf dem Meer vom Landleben gar nicht so viel unterscheidet, war es doch eine interessante Erfahrungen und auf jeden Fall angenehm, den Ozean immer vor der Haustür zu haben.
Mittlerweile sind wir in Thames im Coromandel ungefähr 6 Autostunden südlich von Opua. Hier gönnen wir uns gerade ein bisschen Urlaub bevor wir in Kerikeri mit dem Arbeiten anfangen. Heute sind wir extra um 5 Uhr aufgestanden, um das größte Spektakel der südlichen Hemisphäre zu betrachten, das Rugby Worldcup Final New Zealand vs Australia. Neuseeland hat mit dem Sieg 34 : 17 gleich 2 neue Rekorde aufgestellt, nämlich 2 Mal hintereinander zu gewinnen und mit 3 Siegen die meisten Worldcups gewonnen zu haben. Nachdem wir Rugby am Anfang für einen Sport gehalten haben, bei dem große Menschen einander umtackeln, haben wir festgestellt, dass es auch hier System gibt.

Der Teil von unserer unglaublichen Wanderung auf die Pinnacles ist hier leider verloren gegangen. Ich werde ihn zu gegebener Zeit ergänzen.

 
-Felix

3 Kommentare:

  1. Toll, Felix, danke! Weiter so!

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  2. Aha, ihr habt demnach sehr erlebnisreiche Tage. Wäre gerne mal ab und zu dabei. :) Heinz

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