Nachdem wir heute mit weniger
Muskelkater aufgewacht sind als ursprünglich angenommen, haben wir
uns dennoch dafür entschieden es heute langsamer angehen zu lassen.
Da Thames in seiner Entstehung eine Goldgräberstadt war, haben wir
uns am Vormittag eine alte Mine angesehen. Nach einer interessanten
Führung durch einen kleinen Teil der Tunnel und einer Vorführung
der alten Maschinen, konnten wir uns auch selbst im Gold waschen
versuchen – leider ohne Erfolg. Danach sind wir auf dem State Highway 25 weiter Richtung Coromandel Town gefahren. Die Straße ging an der Küste entlang und wir konnten auf ein Neues die unglaubliche Natur Neuseelands bestaunen.
In Coromandel Town angekommen und nach einem gesunden Mittagessen - es gab Sandwiches und Pommes - haben wir uns dazu entschlossen noch ein Stück weiter zu fahren, da es uns in Coromandel Town nicht ganz so gut gefallen hat. Unser nächstes Ziel war Whitianga, allerdings haben wir uns gegen den SH 25 entschieden und sind stattdessen über die Road 309 gefahren. Hierbei handelt es sich um die ältere, unasphaltierte Straße, welche durch das Landesinnere von Coromandel verläuft. Einem Gerücht zufolge heißt die Straße so, weil es 309 Kurven bis zur Ostküste sind. Wir hatten so auf jeden Fall einen schönen Blick auf einen Wasserfall und konnten einen kleinen Spaziergang durch einen alten Kaurihain machen, während wir die Natur im Landesinneren von Coromandel genossen haben.
In Whitianga angekommen haben wir den Tag nach der Hostelsuche noch am 18 km entfernten Hot Water Beach ausklingen lassen. Wegen vulkanischer Aktivität tritt hier heißes Wasser aus dem Boden aus. Die Stelle ist allerdings nur bei Ebbe zu erreichen. Mit kleinen Spaten bewaffnet sind wir also los zum Strand. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass dieser wohl bei Touristen sehr beliebt ist, da einige Leute in kleinen selbst ausgehobenen Löchern an besagter Stelle saßen. Wir haben gleich mal ein bestehendes Loch übernommen und uns mit unseren Schaufeln ans Werk gemacht dieses zu verbessern. Dort im warmen Wasser am Strand zu sitzen und auf den Ozean zu schauen ist auf jeden Fall sehr schön. Mit dem Ende der Ebbe kamen die Wellen dann aber immer näher an uns heran, was auch dafür gesorgt hat, dass mehr heißes Wasser aus dem Boden gezogen wurde. Als uns das Wasser zu heiß wurde, haben wir uns auf den Heimweg gemacht.
-Felix
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