Sonntag, 20. Dezember 2015

A last look at the Bay of Islands

Zuerst einmal tut es mir leid, dass es so lange nichts von mir zu hören gab. Der Grund dafür ist, dass einfach nichts allzu interessantes passiert ist. Unsere Tage bestanden in den letzten 6 Wochen aus Arbeiten, Essen und Schlafen. Nun haben wir diesen Abschnitt aber auch überstanden und mit nur 8 Bienenstichen bin ich eigentlich auch ganz gut weggekommen. Die Honigfabrik geht in die Sommerpause und wir gehen wieder auf die Straße. Headin' South!

Alex und ich haben deshalb heute einen letzten Blick auf die Bay of Islands geworfen, um der Region, die nun für die meiste Zeit der letzten 3 Monate unser Zuhause war, lebewohl zu sagen.
Um 10 Uhr morgens waren wir am Flughafen. Nach einer guten Stunde Einweisung und Vorbereitung saßen wir in dem kleinen Propellerflieger der uns auf 16000 Fuß - fast 5000 Meter - bringen sollte. Der Himmel war wolkenlos, die Aussicht atemberaubend - perfekte Bedingungen für einen Skydive. Ungefähr 10 Minuten hat es gedauert, bis die gewünschte Höhe erreicht war. Und dann war es soweit, es gab kein zurück mehr. Der einzige Weg nach unten war nur mittels Fallschirmsprung aus dem Flugzeug zu bewältigen.





Das Gefühl des Fallens weicht bereits nach den ersten Sekunden einem ganz anderen. Als ich da draußen war, umgeben von nichts als Luft, da hat es sich angefühlt als würde ich fliegen. Nach 70 Sekunden freiem Fall wurde der Fallschirm geöffnet. Nun hatten wir Zeit ein letztes Mal - und von einer ganz anderen Perspektive - die Schönheit der Region zu genießen, während der wir langsam aber sicher auf den Boden zuschwebten. Außerdem durften wir den Fallschirm selbst steuern. Es mag klischeehaft klingen, aber während man da oben im Himmel hängt, fühlt man sich frei und unantastbar. Nach weiteren 8 Minuten sind wir sicher auf dem Boden angekommen. Das Ganze war für mich eine unglaubliche Erfahrung an die ich mich noch lange zurück erinnern werde. Da die Fotos mal wieder nicht aussagekräftig genug sind, hier noch ein Video.

Morgen geht es endlich mit dem Reisen weiter, und so schön es hier auch ist, es wird Zeit, dass wir Kerikeri verlassen.

-Felix

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