Von Te Anau aus sind wir runter an die Südküste gefahren. Die Küste ist hier unten sehr karg und hat mich ein bisschen an Schottland erinnert.
In Invercargill angekommen, haben wir uns an der Küste entlang nach Osten durchgeschlagen - die Stadt war alles andere als spannend. Nachdem wir ziemlich am Anfang unserer Reise am Cape Reinga waren, mussten wir natürlich auch zum südlichsten Punkt Neuseelands, Cape Reinga war allerdings cooler, hier gab es nur ein Schild.
Auf unserem Weg zur Ostküste haben wir auch bei einem coolen kleinen Museum halt gemacht, dem Lost Gypsy Caravan, einem Paradies für allerlei verrückte Mechanismen. Irgendein begeisterter Bastler macht hier aus Fahrrädern Musik und verwandelt Schrott in Kunst.
Von hier aus ging es in das Edinburgh des Südens: Dunedin. 3 Tage haben wir in der Nähe der von schottischen Siedlern gegründeten Stadt verbracht und die Stadt, sowie die Otago Peninsula erkundet. Die Stadt war ganz nett und hatte ein interessantes Museum. Außerdem liegt in Dunedin die steilste bewohnte Straße der Welt. Während wir die Strände der Peninsula entlang gelaufen sind, haben wir die Suche nach den Pinguinen begonnen. Diese hat sich Anfangs aber als sehr erfolglos herausgestellt.
Nachdem wir an keinem der Strände auf der Halbinsel Pinguine gesehen haben, sondern nur über einige Robben gestolpert sind, hatten wir am Tag darauf auf dem Weg nach Oamaru doch noch Glück und haben ein Paar der seltenen Gelbaugenpinguine zu Gesicht bekommen.
Oamaru ist wegen ihrem Stadtzentrum im viktorianischen Stil und ihrer Steampunkszene optisch eine sehr coole Stadt.
Wir haben etwa eine Stunde damit zugebracht, durch die Stadt zu laufen und die Gebäude anzusehen, bevor wie uns ins Landesinnere aufgemacht haben.
Unser letzter Stop für den Tag waren die Elephant Rocks. Bei diesen, in allen Variationen aus dem Boden wachsenden Kalksteinfelsen mussten wir natürlich mal wieder unsere Kletterfähigkeiten unter Beweis stellen.
Jetzt ist es an der Zeit, die schroffen Klippen und Strände wieder hinter uns zu lassen. Das nächste Ziel ist Mount Cook.
-Felix
Montag, 29. Februar 2016
Dienstag, 23. Februar 2016
Beautiful Fiordland
Der Kepler Track ist die anspruchsvollste Wanderung, die wir bis jetzt gelaufen sind. Voll bepackt mit Zelt, Isomatte, Schlafsack, sowie Verpflegung und Kleidung für 3 Tage haben wir uns letzten Donnerstag an den Startpunkt des 60 Kilometer langen Looptracks begeben. Der Wetterbericht lockte für die nächsten Tage mit Dauerregen, wir hatten also perfekte Bedingungen.
Am ersten Tag sind wir 15 Kilometer vom Parkplatz bis zum ersten Campingplatz gelaufen. Der Weg war schön, aber nichts unglaublich spektakuläres. Das Wetter hat sich tagsüber ganz gut gehalten und es ist erst am Abend regnerisch und sau kalt geworden.
Nachdem der erste Tag eher entspannt war, ging es am zweiten richtig los. 22 Kilometer und so gut wie die komplette Steigung des Tracks lagen vor uns. Gleichzeitig wurden wir aber auch mit unglaublichen Aussichten über das Fiordland belohnt. Der starke Wind hat bei der Überquerung des Bergkamms nochmal für extra Anspruch gesorgt, aber das doch nahezu unberührte Fiordland gut zur Geltung gebracht. Die Blicke auf den Lake Te Anau mit den, ihn umrahmenden Bergen war wohl der Höhepunkt des gesamten Trips. Als wir am Abend den Campingplatz erreichten, waren wir aber doch glücklich es geschafft zu haben.
Auch Tag drei war nicht zu unterschätzen, so hatten wir zwar die Steigung hinter uns, mussten aber noch 23 Kilometer bis zum Auto laufen. Am Anfang ging es durch ein Tal, welches dank der mit Regenwald bedeckten Berghänge und Wasserfällen an Jurassic Park erinnerte, später sind wir einem Fluss gefolgt, bis wir am Nachmittag wieder an unserem Parkplatz waren.
Die Tour war anspruchsvoll, aber wirklich cool. Fjordland ist definitiv ein unglaublich faszinierender Ort und die letzten 3 Tage waren für mich ein Highlight der gesamten Zeit in Neuseeland.
Zurück am Parkplatz hat uns unser Auto allerdings eine unangenehme Überraschung bereitet. Unser uns seit 10000 Kilometern treuer Benziner hat sich nämlich plötzlich angehört wie ein Dieseltraktor. Perfekt zu Beginn des Wochenendes blieb uns also nichts anderes übrig als noch 2 weitere Tage in Te Anau zu verbringen. Für den Sonntag haben wir daher erstmal eine Bustour und Cruise auf dem Milford Sound gebucht, um so wenig wie möglich mit unserem Auto fahren zu müssen. Der Milford Sound ist ein kleines Paradies für sich. Die steilen Berge die praktisch direkt aus dem Fiord empor steigen und die teilweise 150 Meter hohen Wasserfälle, welche sich hier in die tiefe stürzen, verleihen dem Ort etwas magisches :). Auch von der Bustour waren wir positiv überrascht, nur die im Preis inbegriffene Portion Fish n' Chips hätte etwas größer sein können. Ich kann es nur immer wieder sagen, Fiordland ist einfach wunderschön, obwohl der größte Teil ja wirklich unzugängliche Wildniss ist.
Unser Auto funktioniert dank neuen Zündkerzen und einer neuen Zündspule jetzt auch wieder. Diese waren scheinbar kaputt, wodurch wir nur mit 3 Zylindern gefahren sind.
Wie dem auch sei, bei uns geht's heute weiter südlich nach Invercargill.
-Felix
Am ersten Tag sind wir 15 Kilometer vom Parkplatz bis zum ersten Campingplatz gelaufen. Der Weg war schön, aber nichts unglaublich spektakuläres. Das Wetter hat sich tagsüber ganz gut gehalten und es ist erst am Abend regnerisch und sau kalt geworden.
Nachdem der erste Tag eher entspannt war, ging es am zweiten richtig los. 22 Kilometer und so gut wie die komplette Steigung des Tracks lagen vor uns. Gleichzeitig wurden wir aber auch mit unglaublichen Aussichten über das Fiordland belohnt. Der starke Wind hat bei der Überquerung des Bergkamms nochmal für extra Anspruch gesorgt, aber das doch nahezu unberührte Fiordland gut zur Geltung gebracht. Die Blicke auf den Lake Te Anau mit den, ihn umrahmenden Bergen war wohl der Höhepunkt des gesamten Trips. Als wir am Abend den Campingplatz erreichten, waren wir aber doch glücklich es geschafft zu haben.
Auch Tag drei war nicht zu unterschätzen, so hatten wir zwar die Steigung hinter uns, mussten aber noch 23 Kilometer bis zum Auto laufen. Am Anfang ging es durch ein Tal, welches dank der mit Regenwald bedeckten Berghänge und Wasserfällen an Jurassic Park erinnerte, später sind wir einem Fluss gefolgt, bis wir am Nachmittag wieder an unserem Parkplatz waren.
Die Tour war anspruchsvoll, aber wirklich cool. Fjordland ist definitiv ein unglaublich faszinierender Ort und die letzten 3 Tage waren für mich ein Highlight der gesamten Zeit in Neuseeland.
Zurück am Parkplatz hat uns unser Auto allerdings eine unangenehme Überraschung bereitet. Unser uns seit 10000 Kilometern treuer Benziner hat sich nämlich plötzlich angehört wie ein Dieseltraktor. Perfekt zu Beginn des Wochenendes blieb uns also nichts anderes übrig als noch 2 weitere Tage in Te Anau zu verbringen. Für den Sonntag haben wir daher erstmal eine Bustour und Cruise auf dem Milford Sound gebucht, um so wenig wie möglich mit unserem Auto fahren zu müssen. Der Milford Sound ist ein kleines Paradies für sich. Die steilen Berge die praktisch direkt aus dem Fiord empor steigen und die teilweise 150 Meter hohen Wasserfälle, welche sich hier in die tiefe stürzen, verleihen dem Ort etwas magisches :). Auch von der Bustour waren wir positiv überrascht, nur die im Preis inbegriffene Portion Fish n' Chips hätte etwas größer sein können. Ich kann es nur immer wieder sagen, Fiordland ist einfach wunderschön, obwohl der größte Teil ja wirklich unzugängliche Wildniss ist.
Unser Auto funktioniert dank neuen Zündkerzen und einer neuen Zündspule jetzt auch wieder. Diese waren scheinbar kaputt, wodurch wir nur mit 3 Zylindern gefahren sind.
Wie dem auch sei, bei uns geht's heute weiter südlich nach Invercargill.
-Felix
Mittwoch, 17. Februar 2016
Around Queenstown
Die letzten 4 Tage haben wir auf einem Campingplatz in der Nähe von Queenstown verbracht. Die Stadt, welche man, obwohl sie nur rund 16000 Einwohner hat, durchaus als solche bezeichnen kann - den Touristen sei dank, liegt an einem großen See umschlossen von den neuseeländischen Alpen. Die "Partymetropole" Neuseelands ist neben allem anderen vorallem eins, nämlich teuer und überbevölkert. Auf einen geplanten Hostelaufenthalt haben wir verzichtet, da alles ausgebucht war und man einen Preis von unter 30$ pro Nacht sowieso vergessen konnte. Wir waren auf einem versteckten Camplingplatz etwas außerhalb von Queenstown, der abgelegen in einem Tal lag. Wirklich weniger war hier aber auch nicht los, die Hänge waren von zahllosen Schafen bevölkert. Ein bisschen Geld haben wir allerdings auch ausgegeben, da wir es uns nicht nehmen lassen konnten, den höchsten Cliffjump der Welt zu machen. In jeder nur erdenklichen Art kann man von besagter Klippe in den Abgrund stürzen. Nach 60 Meter freiem Fall schwingt man 200 Meter durch eine Schlucht bevor man wieder hochgezogen wird. Ein teures aber unglaublich cooles Erlebnis, welches leider viel zu schnell wieder vorbei war. Wir durften 2 mal springen. Natürlich haben wir uns für den erstem Jump erstmal die verrückteste Art zu springen ausgesucht, wir wurden auf einem Plastikstuhl sitzend rückwärts von der Klippe gestoßen. Beim zweiten mal habe ich einen Pindrop gemacht, d.h. Arme hinter den Rücken und mit dem Gesicht voran nach unten. Die Sprünge waren ein echter Adrenalinkick, ich persönlich fand den Skydive allerdings gruseliger als die beiden Cliffjumps. Wer sehen will, wie das aussah, der sollte bei Alex vorbeischauen, der hat nämlich die 100$ extra für Fotos und Videos gezahlt. Wir haben zurzeit leider ein bisschen Pech mit dem Wetter und hatten die letzten 2 Tage viel Regen. Den Trip nach Glenorchy am nördlichen Ende des Lake Wakatipu haben wir aber trotzdem gemacht. Die Natur hier oben ist mal wieder atemberaubend, zu der geplanten Wanderung auf den Mount Albert konnten wir uns aber nicht durchringen.
Stattdessen haben wir, als die Sonne sich kurz blicken lies, einen Sprung von einer Klippe in den Lake Wakatipu gewagt. Für die nächsten Tage ist der Kepler Track geplant, den wir laut Wetterbericht wohl in strömendem Regen laufen werden. Für Alex und mich ist dies der erste Great Walk den wir tatsächlich zu Fuß absolvieren, mal schauen wie's wird. Bis dann
-Felix
Stattdessen haben wir, als die Sonne sich kurz blicken lies, einen Sprung von einer Klippe in den Lake Wakatipu gewagt. Für die nächsten Tage ist der Kepler Track geplant, den wir laut Wetterbericht wohl in strömendem Regen laufen werden. Für Alex und mich ist dies der erste Great Walk den wir tatsächlich zu Fuß absolvieren, mal schauen wie's wird. Bis dann
-Felix
Montag, 15. Februar 2016
Rob Roy Glacier
Der Rob Roy Glacier Track, welcher in der Nähe von Wanaka liegt, hat uns den bisher besten Ausblick auf einen Gletscher ermöglicht. Ungefähr 2 Stunden sind wir, diesmal bei strahlendem Sonnenschein, durch Wald bis zum Lookout gelaufen. Die unzähligen Wasserfälle, die vom Gletscher gespeißt werden, sowie die massive Eisschicht oben drüber geben dem Ort etwas gewaltiges und er ist bisher einer unserer Lieblingsplätze auf der Südinsel.
Auch wenn die Southern Alps unseren deutschen Alpen vielleicht gar nich so unähnlich sind, so ist die Gegend hier doch nochmal ganz anders. Wanaka ist recht schön an einem See gelegen und von Bergen umringt. Schade, dass die Skisaison hier erst im Juni anfängt. Jetzt geht's für uns erstmal weiter nach Queenstown, bis die Tage...
-Felix
Auch wenn die Southern Alps unseren deutschen Alpen vielleicht gar nich so unähnlich sind, so ist die Gegend hier doch nochmal ganz anders. Wanaka ist recht schön an einem See gelegen und von Bergen umringt. Schade, dass die Skisaison hier erst im Juni anfängt. Jetzt geht's für uns erstmal weiter nach Queenstown, bis die Tage...
-Felix
Samstag, 13. Februar 2016
Auf dem Glacier Highway bis nach Wanaka
Von Hokitika aus sind wir für 2 Tage auf einen Campingplatz am Ufer des Lake Mapourika gefahren. Von hier aus haben wir dem wohl touristischsten Spektakel, welches wir bis jetzt in Neuseeland gesehen haben, beigewohnt, nämlich der Besichtigung des Franz Josef und des Fox Gletschers. Am Tag unserer Ankunft sind wir direkt nach Franz Josef Village gefahren, um uns einen Überblick über die Umgebung zu verschaffen. Im Besucherzentrum haben wir uns dann für den folgenden Tag eine 8-stündige Route ausgesucht, welche uns einen schönen Ausblick auf den Fox Glacier geben sollte. Da es erst 17:00 Uhr war, hatten wir uns dazu entschieden, den Franz Josef Gletscher noch am selben Tag zu besichtigen. Am Parkplatz angekommen haben wir uns für den Standart-Touriweg entschieden. Obwohl es schon halb 6 war, war noch einiges los. Das besondere an diesen beiden Gletschern ist nämlich, dass sie sehr tief und nahe am Meer liegen und daher direkt an Regenwald angrenzen, was so normalerweise untypisch ist. Nach 45 Minuten waren wir so nahe am Gletscher dran, wie es uns die Absperrungen erlaubt haben. Es ist echt erschreckend zu sehen, wie stark der Gletscher im Vergleich zu Bildern von 2008 bereits abgeschmolzen ist. Schade ist auch, dass zwar überall geschildert wird, dass die Gletscher bald ganz abgeschmolzen sein werden, aber die Gelegenheit die Menschen über den Klimawandel zu informieren leider gar nich genutzt wird. Gerade an solch einem touristischen Spot, welcher, insofern sich nichts ändert vielleicht nur noch 5-10 Jahre existiert, wäre eine solche Aufklärung wohl am effektivsten. Fast schon beeindruckender als der Gletscher selbst war das Tal welches über die Jahre vom Eis geformt wurde. Senkrechte Steilwände grenzen das Tal ein, durch welches sich ein breiter, vom Gletscher gespeister Fluss schlängelt.
Normalerweise würde ich unser Abendessen hier nicht erwähnen, aber da Alex durch seinen Beitrag zur Instant Noodles Backpackerküche ein so schlechtes Licht auf unsere Ernährung geworfen hat, tu ich's doch.Es gab panierte Fischfilets mit Karottengemüse, letzteres haben wir sogar zu 100% selbst gemacht! Generell sind Dosenfutter und Instantnudeln nur unsere Notration, für den Fall das wir aus irgendeinem Grund keine Lust oder Möglichkeit zum kochen haben. Das kommt aber eher selten vor. Die meiste Zeit ernähren wir uns von Pizza oder Nudeln mit Fertigsoße, wir leben also durchaus gesund!
Am nächsten Morgen sind wir dann dem Mount Fox Track gefolgt, um einen besseren Ausblick auf den Fox-Glacier zu bekommen. Der Weg war unglaublich steil und fordernd. 3 Stunden lang haben wir uns im Regenwald über Wurzeln und Baumstämme nach oben gekämpft. An der Baumgrenze angekommen, haben wir uns allerdings inmitten einer Wolkenfront wiedergefunden. Was einen Ausblick wir doch hatten. Ganze zwei Stunden saßen wir dann am Gipfel und haben lesend und schlafend darauf gewartet, dass der Himmel aufzieht. Zweimal haben die Wolken kurz die Sicht auf den Gletscher freigegeben und wir konnten kurze Blicke erhaschen. Daher haben wir die Gletscher leider nur von unten gesehen und hatten keinen Blick auf die Plateaus über den Gletscherzungen. Der fehlende Ausblick war zwar etwas schade, aber das schlechte Wetter gehört ja auch irgendwie mal dazu und die Wanderung war trotzdem echt cool. Zurück auf unserem Campingplatz haben wir uns zur Abkühlung erstmal in den See gestürzt.
Aufgrund der schlechten Aussicht haben wir uns den Fox-Glacier am nächsten Tag nochmal von unten angesehen. Zusammen mit zehntausend Asiaten haben wir die 30-minütige Wanderung durchs Gletschertal gemeistert. Danach ging's an der Westküste entlang weiter Richtung Haast. Hier mussten wir die nächste Enttäuschung erdulden. Wir sind bei Haast von einer größeren Stadt ausgegangen, war sich doch auf der Karte in 3 Ortsteile geteilt. Leider handelte es sich bei Haast nur um einen winzigen Ort. Damit ist auch unsere Hoffnung auf einen Supermarkt gestorben, wir haben nur einen überteuerten Generalstore vorgefunden. Das nötigste haben wir aber trotzdem gekauft - Wasser, Haferflocken und Cookies. Von hier aus ging unsere Route ins Landesinnere. Die Strecke war landschaftlich sehr schön, da man den Übergang von Regenwald zu Gletschertälern sehr schön beobachten konnte. Übernachtet haben wir in einem dieser, von längst vergessenen Gletschern geformten Täler.
Am nächsten Morgen sind wir weiter in den Süden gefahren. Unterwegs haben wir die Thunderstorm Creek angeschaut - einen 26 Meter hohen Wasserfall; sowie für einige kleinere Lookout-Walks angehalten und konnten dadurch gut beobachten, wie die Landschaft immer karger wurde, bis wir zuletzt zwischen dem Lake Wanaka und dem Lake Hawea hindurch auf Wanaka zugefahren sind.
-Felix
Dienstag, 9. Februar 2016
Hokitika
Die letzten zwei Tage haben wir in der Gegend um Hokitika rum verbracht, ein kleiner Ort an der Westküste, der vorallem für Jade bekannt ist. Aber erstmal zum Anfang: Auf dem Weg nach Hokitika haben wir unter anderem an den Pancake Rocks halt gemacht. Hierbei handelt es sich um Limestone, welcher, Wind und Wellen ausgesetzt, alle möglichen Formen annimmt.
Einen weiteren Stopp gab's für eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall, welcher aber nicht mit den Wasserfällen mithalten konnte, die wir bis jetzt schon gesehen haben. Die Nacht haben wir auf einem Campingplatz in der Nähe von Hokitika geschlafen. Am Abend sind wir nochmal in den Ort gefahren, um uns das Glühwürmchen-Tal anzusehen. Die Tierchen waren schön anzusehen, aber es waren bei weitem nicht so viele wie wir in den Waitomo-Caves gesehen haben. Der Campingplatz lag an einem See und so haben wir am nächsten Morgen gleich die Gelegenheit für ein Bad genutzt. Anschließend sind wir in den Ort gefahren um durch die Jadegalerien zu stöbern und kamen gut 4 Stunden später alle mit einer Jadekette wieder heraus. Der Pounamu, wie die Maori ihn nennen, gilt in der Kultur der Maori als heiliger Stein und so haben wir uns gedacht, dass diese Ketten doch ein ganz nettes Souvenir abgeben. Am Nachmittag haben wir uns im Hokitika Gorge von einer 13 Meter hohen Hängebrücke in das türkisfarbene Wasser gestürzt. Die Höhe war kein Problem, aber das Wasser war sau kalt. Wir hatten aber auf jeden Fall trotzdem unseren Spaß.
Das soll's auch schon wieder gewesen sein, da meine zwei Mitreisenden hier gerade ungeduldig im Auto sitzen, keinen Akku mehr haben und sich daher nicht beschäfftigen können ;P. Bis die Tage
-Felix
| Suchbild: Wer findet den Indianer oder das Meerschweinchen? |
Das soll's auch schon wieder gewesen sein, da meine zwei Mitreisenden hier gerade ungeduldig im Auto sitzen, keinen Akku mehr haben und sich daher nicht beschäfftigen können ;P. Bis die Tage
-Felix
Samstag, 6. Februar 2016
Spontanes cave-exploring Adventure
Die letzten zwei Tage haben wir im Oparara Valley verbracht, welches für seine ausergewöhnlichen Felsformationen bekannt ist. Wir haben unter anderem einen riesigen Kalksteintorbogen, den Moria Gate Arch angesehen. Durch eine kleine Höhle sind wir erst unter den Arch gelangt und anschließend oben drüber gelaufen.
Nachdem wir uns gestern allerdings den Moria Gate Arch angesehen haben, sind wir an einer Höhle vorbeigekommen, welche öffentlich zugänglich war, und so konnten wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Die Kalksteinhöhle war sehr groß und wir hatten einige größere und kleinere Gänge durch die wir uns hindurchgezwängt haben. Von der großen Haupthalle gab es mehrere kleine Gänge. Die Gänge wurden zu Schächten, sodass wir teilweise nur noch auf den Knien, den Rücken an die Felswand gepresst, voran kamen. Die Mühe hat sich allerdings gelohnt, denn wir haben allerlei Krabbeltier gesehen und die Atmosphäre in der Höhle hatte durchaus etwas aufregendes. Letztendlich haben wir sogar einen anderen Ausgang gefunden und fanden uns mitten im neuseeländischen Regenwald wieder. Wir haben insgesamt bestimmt 3 Stunden in der Höhle verbracht und deshalb den Oparara Arch, nicht mehr zu Gesicht bekommen, auch weil wir nicht wirklich wussten wo sich dieser befindet. Wir waren halt gut organisiert wie immer ...
Die kostenlose Höhlentour war es allerdings mehr als Wert dafür, dass wir keinen Cent dafür gezahlt haben. Leider haben wir vom inneren der Höhle nicht wirklich gute Bilder, auch wenn wir einige Zeit damit zugebracht haben allerlei "Experimente" mit Alex Kamera zu machen.
Zurzeit befinden wir uns in Westport, einem mit ca. 6000 Einwohnern "größeren Ort" an der Westcoast. Wirklich groß war aber keine Stadt mehr, seit wir auf der Südinsel sind und so wirkt der Süden nochmal ein Stück unberührter als die Nordinsel.
-Felix
Nachdem wir uns gestern allerdings den Moria Gate Arch angesehen haben, sind wir an einer Höhle vorbeigekommen, welche öffentlich zugänglich war, und so konnten wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Die Kalksteinhöhle war sehr groß und wir hatten einige größere und kleinere Gänge durch die wir uns hindurchgezwängt haben. Von der großen Haupthalle gab es mehrere kleine Gänge. Die Gänge wurden zu Schächten, sodass wir teilweise nur noch auf den Knien, den Rücken an die Felswand gepresst, voran kamen. Die Mühe hat sich allerdings gelohnt, denn wir haben allerlei Krabbeltier gesehen und die Atmosphäre in der Höhle hatte durchaus etwas aufregendes. Letztendlich haben wir sogar einen anderen Ausgang gefunden und fanden uns mitten im neuseeländischen Regenwald wieder. Wir haben insgesamt bestimmt 3 Stunden in der Höhle verbracht und deshalb den Oparara Arch, nicht mehr zu Gesicht bekommen, auch weil wir nicht wirklich wussten wo sich dieser befindet. Wir waren halt gut organisiert wie immer ...
Die kostenlose Höhlentour war es allerdings mehr als Wert dafür, dass wir keinen Cent dafür gezahlt haben. Leider haben wir vom inneren der Höhle nicht wirklich gute Bilder, auch wenn wir einige Zeit damit zugebracht haben allerlei "Experimente" mit Alex Kamera zu machen.
Zurzeit befinden wir uns in Westport, einem mit ca. 6000 Einwohnern "größeren Ort" an der Westcoast. Wirklich groß war aber keine Stadt mehr, seit wir auf der Südinsel sind und so wirkt der Süden nochmal ein Stück unberührter als die Nordinsel.
-Felix
Mittwoch, 3. Februar 2016
Nelson Lakes National Park
Zurzeit sind wir im Nelson Lakes National Park auf einem Campingplatz. Ganze 6 $ kostet uns der Spaß, dafür gibt's kalte Duschen und Toiletten. Generell haben wir bis jetzt ausschließlich gute Erfahrung mit den Campingplätzen des Department of Conservation gemacht. Diese sind nämlich immer preiswert und an den schönsten Orten. Daher haben wir auch trotz unserem Minimalstyle echt Freude am Campen. Da der Nationalpark am Rand der neuseeländischen Alpen liegt, hatten wir heute auch mal wieder die Gelegenheit für eine kleine Wanderung. Zur Außwahl stand ein 2-Tages Track oder die gleiche Route an einem Tag. Wir haben uns aufgrund des leichteren Gepäcks für die eintägige Version entschieden. Deshalb sind wir auch bereits um 6 Uhr aufgestanden, vor halb 8 waren wir aber trotzdem nicht am Startpunkt. Der erste Teil der Strecke ging erst auf den Bergkamm und dann am Grat entlang bis zur, an einem Bergsee gelegenen Angelus Hut. Danach sind wir einem Gebirgsbach zurück ins Tal gefolgt und dem Fluss, den der Bach gespeist hat durch einen Wald wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt. Die Wanderung war schön, die 10 Stunden, die wir für die 24 Kilometer gebraucht haben waren uns allerdings ein kleines bisschen zu viel. Die Frage ist allerdings ob die Tour in 2 Tagen mit Zelt, Essen, usw. wirklich angenehmer gewesen wäre. Morgen geht's Richtung Westcoast. Die nächsten Tage werdet ihr wahrscheinlich nichts von mir hören. Wir wollen nämlich noch ein bisschen Campen aber mein Akku ist mit diesem Post hier leer :).
-Felix
-Felix
Montag, 1. Februar 2016
Golden Bay Roadtrippin'
In den letzten Tagen ist mir immer wieder aufgefallen, wie glücklich ich mich doch schätzen kann, in so jungen Jahren die Gelegenheit für eine solche Reise zu bekommen. Wir haben die letzten zwei Tage einen kleinen Roadtrip entlang der Golden Bay gemacht und wenn man dann an so einem unglaublich schönen Strand steht, und die einzige Sorge die ist, dass man die Eindrücke, die man gerade empfindet nicht festhalten kann, dann realisiert man erst, wie sehr man es schätzen sollte, keine Verpflichtungen zu haben, jeden Tag aufzustehen und neue Orte zu sehen. Vorgestern sind wir durch einen von Moos und Flechten überwucherten Wald gelaufen und am Rand eines riesigen Lochs gelandet, welches der Eingang einer Höhle war. Den Boden konnten wir nur erahnen, aber am Abgrund zu stehen und nach unten zu sehen hatte etwas surreales. Gestern sind wir am Farewell's Spit entlang gelaufen und haben uns inmitten einer Düne wiedergefunden, bei der man meinen könnte wir ständen inmitten einer Wüste. Der Sand war weich zwischen den Zehen, aber trotzdem hart unter den Füßen. Diese Vielfalt auf einer Strecke von 45 Kilometern ist es meiner Meinung nach, die Neuseelands Natur so einzigartig macht.
-Felix
-Felix
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